ÜBER MICH
(Sebastian, geb. 22.04.1981)

Auf der Suche nach sich selbst … oder wann ist ein Leben normal?

Mit dieser Frage wurde ich im Alter von 22 Jahren konfrontiert, als mein bester Freund an Krebs starb und ich kurz darauf dieselbe Diagnose erhielt. Mein Glück war in dieser Situation, dass es Menschen um mich gab, die mir halfen in dieser schwierigen Zeit Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Sie ermunterten mich, nicht aufzugeben und mich sehr bewusst mit mir selbst und meiner Krankheit und dem Tod auseinander zu setzen.

Das Resultat meiner Auseinandersetzung mit mir selbst, war die Überwindung der Krankheit und das Akzeptieren der eigenen Sterblichkeit wurde für mich zum Antrieb nach meinem ganz persönlichen Lebensweg zu suchen.

Diese Suche führte mich in den darauf folgenden Jahren auf viele innere und äußere Reisen. So verbrachte ich viel Zeit in verschiedenen schönen Naturgebieten Europas, war Teil einer Theater-Pferdekarawane, die durch Spanien zog, bereiste viele Plätze und Länder mit meinem Musikprojekt und hatte viele Begegnungen mit Menschen, die ihre Weisheit mit mir teilten oder denen ich eine Stütze sein konnte in verschiedenen Sinn- und Lebenskrisen.

So fand ich über die Jahre Puzzlestein um Puzzlestein, um mich selbst zu erkennen. Je mehr ich darüber erfuhr wer ich bin, was meine Wünsche im Leben sind, seien sie auch noch so verrückt – das Bewusstsein der Sterblichkeit gab mir den Mut sie auch zu leben – lernte ich mich selbst zu schätzen und zu lieben. Die Liebe zu mir selbst war der Schlüssel, gegenüber meinen Mitmenschen, der Welt und dem Leben offen zu sein. Heute weiß ich, dass es nur einen Weg gibt, den ich zufrieden, gesund und liebevoll gehen kann: Meinen Weg.

Zusätzlich zu meinen Tätigkeiten arbeite ich halbtags bei der Lebenshilfe Salzburg mit geistig und körperlich behinderten Menschen.

Einige meiner Lehrer und Freunde findet ihr auf dieser Seite unter >>netzwerk<<.